Bärlauch

BEWERTUNG

Bärlauch

Steckbrief und Systematik

Bärlauch gehört wie Knoblauch, Zwiebel, Schnittlauch und co. zur Gattung Allium. Botanisch gesehen handelt es sich bei Bärlauch um Allium ursinum.

Bärlauch
Botanischer Name Allium ursinum
Trivialname Bärlauch
Alternative Bezeichnungen Bärenlauch, Hexenzwiebel, Hundsknoblauch, Knoblauchspinat, Ramsen, Ramslök, Rinsenknoblauch, Waldherre, Waldknoblauch, Wilder Knoblauch, Zigeunerknoblauch, Zigeunerlauch
Ordnung Asparagales (Spargelartige)
Familie Amaryllidaceae (Amaryllisgewächse)
Unterfamilie Allioideae (Lauchgewächse)
Gattung Allium (Lauch)

Bärlauchzeit

Es ist wieder soweit! Die Bärlauchzeit beginnt bald. Von März bis Mai kannst Du die leckeren Bärlauchblätter im Wald und auf Auwiesen sammeln. Die Pflanze wäschst in vielen Gebieten Deutschlands wild. Im Süden Deutschlands existieren jedoch wesentlich größere Bärlauchvorkommen als im Norden. Der Bärlauch gilt auf Grund seines Geschmacks seit langer Zeit als beliebtes Wildgemüse und Gewürz. Die Blätter der Pflanze riechen intensiv nach Knoblauch, deshalb wird der Bärlauch auch Waldknoblauch genannt. Er eignet sich als aromatischer Knoblauchersatz und hinterlässt nach dem Verzehr keinen Geruch. Theoretisch ist die gesamte Pflanze essbar. Du solltest die Bärlauchzwiebeln aber im Boden belassen, um den Bestand zu schützen. Gesammelt werden sollten also nur die ovalen, spitzzulaufenden Blätter. Die Bärlauchblätter sind je nach Entwicklungsstadium meist 10 bis 30 Zentimeter lang.

Verwendung

Die Blätter kannst Du entweder frisch als Gewürz verwenden oder zu Bärlauchbutter, Pesto oder Dips weiterverarbeiten. Bärlauchblüten werden oft als Dekoration gesammelt und sind ebenfalls essbar. Eine weniger bekannte Verwendung ist das Einmachen der Bärlauchknospen. Diese werden ähnlich wie Kapern verwendet und manchmal auch Bärlauchkapern genannt.

Bärlauch sammeln

Bärlauch sammeln

Gesammelt werden die Blätter der Pflanze, deren Geruch sehr an Knoblauch erinnert. Du solltest pro Pflanze aber immer nur ein Blatt ernten, um den Bestand zu erhalten. In Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein darfst Du hingegen keinen wilden Bärlauch sammeln, da die Pflanze dort auf der Roten Liste steht! Falls Du dort wohnst, kannst Du zur Bärlauchzeit jedoch oft Bärlauchblätter im Supermarkt oder bei Gemüsehändlern kaufen. Diese Blätter stammen meist aus Kulturen in Österreich oder Süddeutschland.

Verwechslungsgefahr

Bärlauch von Maiglöckchen und Herbstzeitlose unterscheiden

Am Knoblauchgeruch kann man Bärlauch recht leicht von seinen giftigen “Doppelgängern” wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose unterscheiden. Hierfür kannst Du einfach ein Stück vom Blatt zwischen den Fingern zerreiben und daran riechen. Riecht es nach Knoblauch, handelt es sich definitiv um Bärlauch. Tritt kein Knoblauchgeruch auf, handelt es sich ziemlich sicher um ein anderes Gewächs. Ein weiteres sicheres Indiz und Unterscheidungsmerkmal ist die Blattunterseite. Diese ist beim Bärlauch nämlich immer matt. Alle giftigen “Doppelgänger” besitzen hingegen eine glänzende Blattunterseite. So steht dem Bärlauchsammeln nichts mehr im weg! 😉

Bärlauch einfrieren

Bärlauch kannst Du einfrieren und hast so auch außerhalb der Saison etwas davon. Hierfür einfach die ganzen Blätter in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierbox geben und einfrieren. Vor dem Einfrieren sollten die Bärlauchblätter gut gewaschen und trocken getupft werden.

Inhaltsstoffe

Die Pflanze enthält wertvolle ätherische Öle und viel Vitamin C. Weitere nennenswert enthaltene Inhaltsstoffe sind Vitamine des B-Komplexes (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9) sowie Vitamin A und Vitamin E. Desweiteren enthalten Bärlauchpflanzen Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie Mangan, Phosphor, Selen und Senfölglykoside.

Bärlauch Rezepte

Bärlauchbutter
Rezept von chilirezept.de

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